Forschungsblog von Silke Westphal

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Alte Zeiten… Als die gedruckte Sprache noch männlich war…

6 thoughts on “Alte Zeiten… Als die gedruckte Sprache noch männlich war…”

  1. Ich sehe das ähnlich wie du.
    Und auch ich finde es schwierig, Texte so zu schreiben, dass beim Lesen nicht nur Bilder von Männern auftauchen. Was ich in meinem Buch gemacht habe:
    Ich habe abwechselnd von „er“ oder „sie“ gesprochen, abwechselnd die weibliche oder männliche Form verwendet. Geht gut.
    Zum Thema „mitgemeint“ hier auch noch ein Link zu einem Blogartikel von mir zu einem ähnlichen Thema: http://blog.thildkroete.de/index.php?/archives/619-Mitgemeint.html

  2. Zu der geschlechter-gerechten Sprache habe ich mal in der Brandein einen wunderbaren Artikel gelesen, der auch die unterschiedliche Wahrnehmung von uns Menschen berücksichtig.

    Da ist mir richtig warm ums Herz geworden!

    Allerdings … bin ich noch in der Übungsphase …; will sagen, es fällt mir schwer, diese Ideen alle umzusetzen.

    https://www.brandeins.de/archiv/2014/alternativen/entdiskriminierung-der-sprache-das-kann-man-auch-so-sagen/

    Zum Test finde ich sollten einige Autoren und einige Autorinnen doch einfach mal weibliche Formen nutzen und die männlichen und andersgeschlechtlichen Leser auffordern, sich einfach mitzudenken!

    Anschließend schreiben wir einige Romane für transgendergeschlechtliche Leser und Leserinnen … 😉

    Was wäre das für ein Aufschrei, vor allem bei Männern :-p!

    Viele Grüße
    Charlotte

    • Den Artikel werde ich doch gleich mal lesen. Danke für den Tip! 🙂 Die aus meiner schreibenden Sicht größte Herausforderung ist, die Texte bei aller Neutralität noch gut und ansprechend lesbar zu halten. Schließlich wollte ich mit dem Text ja eine bestimmte Botschaft vermitteln… und nicht nur die, dass ich möglichst neutral schreibe.

      Wir arbeiten dran… 🙂

  3. So schlimm finde ich den generellen Hinweis darauf, dass Frauen stets auch gemeint sind nun nicht. Möglicherweise gibt es ja auch Aspekte die bewusst gar nicht für Frauen zutreffen?!?

    • Hallo dondon,

      danke für Ihren Kommentar! :-).

      „Schlimm“ oder „nicht schlimm“ ist ja bei wissenschaftlichen Texten eher nicht so der Punkt. Da geht es ja eher um Präzision. Wenn meine Ergebnisse Männer und Frauen betreffen, das aus dem Text aber nicht hinreichend klar wird oder sich Personen durch die Formulierung ausgeschlossen fühlen, ist das aus wissenschaftlicher Sicht ein Mangel. Und sollten tatsächlich einige Ergebnisse nicht auf alle Personen zutreffen, wäre es ja noch wichtiger, deutlich zu machen, wer konkret wann gemeint ist.

      Ich denke, so ist das gemeint. Wissenschaftliche Sprache muss präzise sein. Was man persönlich schlimm oder akzeptabel findet, spielt da nicht so die Rolle.

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